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Rückenschmerzen

rueckenschmerzenSchmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule (LWS), Brustwirbelsäule (BWS) oder der Schulter-Nacken-Kopf-Region durch Ausstrahlungen von der Halswirbelsäule (HWS) erleidet fast jeder Mensch einmal. Dabei sind sogenannte funktionelle Störungen der Bewegungssegmente von echten Verschleißerscheinungen des Bandapparates (ligamentär), der Wirbelgelenke (arthrogen), der Muskulatur (myogen) oder der Bandscheibe (diskogen) abzugrenzen. Bei Druck auf das Nervengewebe treten zu den ausstrahlenden Arm- oder Beinschmerzen noch Gefühlsstörungen (sensible Defizite) und/oder Lähmungserscheinungen (motorische Defizite bzw. eine Parese) hinzu.

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Nervenschmerzen

nervenschmerzenAb einem bestimmten Schwellenwert werden in unserer Haut schmerzsensible Nervenendigungen (Nozizeptoren) gereizt und leiten über elektrische Impulse entlang der peripheren Nerven diese Meldung bis zum Rückenmark (Myelon), wo das eingehende Signal verschaltet und bis zum Gehirn (Cerebrum) fortgeleitet wird; erst dort wird in tieferen Hirnregionen – dem Thalamus - dann der Schmerz wahrgenommen. Bei direkten Störungen oder Schädigungen am Nervengewebe spricht man von neurogenen oder neuropathischen Schmerzen. Hier helfen Antikonvulsiva, Antidepressiva, Neurolysen, Denervationen, TENS-Geräte oder elektrische Stimulation der Rückenmarkshaut (SCS).

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Kopf- und Gesichtsschmerzen

KopfschmerzenDie internationale Klassifikation kennt mittlerweile 212 verschiedene Formen des Kopfschmerzes. Am häufigsten sind Spannungskopfschmerzen (dumpfer und drückender Charakter), Migräne (attackenförmig pochend, teilweise mit Sehstörungen und Lähmungen), wirbelsäulenbedingte Kopfschmerzen (cervikogen bzw. vertebragen) und Gesichtsneuralgien (z.B. Trigeminusneuralgie). Zur Ursachenforschung ist hier das Führen eines Kopfschmerzkalenders unabdingbar.

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Osteoporose & Knochenschmerzen

knochenschmerzenBei der Knochenerweichung (Osteoporose) ist das Gleichgewicht zwischen Knochenanbau (Osteogenese) und Knochenabbau (Osteolyse) gestört und es kommt zu einem Verlust der Knochensubstanz. Die Vorstufe mit verminderter Knochendichte wird als Osteopenie bezeichnet. Bei Fortschreiten der Erkrankung nimmt die Instabilität der Knochen und damit die Gefahr der Knochenbrüchigkeit zu, es kommt zu Frakturen. Therapeutisch spielt hier die Ernährungsberatung zur Förderung des Knochenaufbaus mittels Calcium und Vitamin D sowie die Gabe von Bisphosphonat und Calcitonin eine entscheidende Rolle. Auch die kontrollierte Mobilisierung durch Krankengymnastik (Physiotherapie) wirkt dem Knochenabbau entgegen.

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Gelenkbeschwerden

gelenkbeschwerdenJeder 4. Einwohner Deutschlands leidet an Arthrose, bei den über 65-jährigen sogar jeder Zweite. Steifigkeit in Ruhe, Einschränkung der Beweglichkeit und Schmerzen bei Beginn der ersten Bewegungen sind die Charakteristika. Chronisch-entzündliche Erkrankungen (z.B. Rheuma) oder Stoffwechselstörungen (z.B. Zuckerkrankheit) begünstigen das Auftreten von Arthrosen. Entscheidend ist die voranschreitende Schädigung (Degeneration) des Gelenkknorpels mit reduzierter Gleitfähigkeit. In der Folge entstehen zusätzlich schmerzhafte Reizungen der Sehnenansätze (Tendinitis) und Schleimbeutel (Bursitis).

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Muskelschmerzen

MuskelschmerzenDer Nachweis druckschmerzhafter Triggerpunkte bildet die Leitsymptomatik myofaszialer Schmerzsyndrome (Funktionseinheit aus Muskulatur, Faszie und Sehne). Schmerzen treten sowohl bei passiver Dehnung des Muskels als auch bei aktiver Bewegung gegen Widerstand (Muskeldysfunktion) auf. Folgende Krankheitsbezeichnungen überschneiden sich bzw. werden synonym verwendet: "Weichteil-Rheumatismus", Fibromyalgie, Muskuläre Dysbalance, Fibrositis und Tendomyopathie. Erfolgreiche Behandlung führt über Infiltrationen der Triggerpunkte (Neuraltherapie) und der Verabreichung von Muskelrelaxanzien bzw. Myotonolytika.

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Tumorschmerzen – Keine Angst vor Opiaten

tumorschmerzenNeben der eigentlichen Auseinandersetzung mit dem Tumorleiden kommt es im Rahmen der begleitenden Betreuung (Palliativmedizin) der Patienten darauf an, möglichst lange eine hohe Lebensqualität aufrecht zu erhalten. Eine qualitativ gute Schmerzlinderung ist oft nur noch mit Morphin-Abkömmlingen (Opiaten bzw. Opioiden) zu erreichen. Dabei handelt es sich um gut verträgliche Substanzen mit geringen Nebenwirkungen, die mittlerweile in verschiedenen Darreichungsformen zur Verfügung stehen (Tabletten, Kapseln, Trinklösungen, Pflaster, Injektionen sowie Pumpen- und Portsysteme).

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Fibromyalgie

FibromyalgieDas Spektrum psychosomatischer Erkrankungen hat sich in den vergangenen Jahren ständig erweitert und mittlerweile gehört auch die Fibromyalgie dazu. Die Betroffenen leiden an einem generalisierten Schmerz der Muskulatur und an den Sehnenansätzen und Faszien an verschiedenen Körperregionen, ohne dass man Entzündungen im Blut oder apparativ feststellen kann. Oft werden von den Patienten auch schmerzhafte Knötchen (Myogelosen) angegeben.

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Durchblutung & Schmerz

durchblutungDurchblutungsstörungen der unteren Gliedmaßen betreffen etwa 5 bis 10% der deutschen Bevölkerung. Bei Verengung oder sogar Verschluß einer Arterie aufgrund von Arterienverkalkung (Arteriosklerose) spricht man von pAVK (peripher Arterieller Verschlußkrankheit). Die schmerzfreie Gehstrecke ist ein wichtiges Kriterium für die Schwere der Erkrankung, da die Patienten öfters Gehpausen machen müssen spricht man auch von der "Schaufenster-Krankheit".

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Schmerztherapie

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